Gothaer PKV (Private Krankenversicherung)

Private Krankenversicherung allgemein

PKV BildEin Arztbesuch ist in Deutschland selbstverständlich. Wenn jemanden die Grippe packt, das Knie schmerzt oder der Zahn wackelt, lässt man sich fachkundig helfen. Um die Untersuchungs- und Behandlungskosten zu finanzieren, ist eine Krankenversicherung Pflicht. Gut zehn Prozent der Bevölkerung sind Mitglied in einer privaten Krankenversicherung. Sie steht Selbstständigen, Freiberuflern, Beamten und Arbeitnehmern, die die Beitragsentgeltgrenze überschreiten, offen. Sie alle genießen meist einen großen Leistungsumfang. Vielfach beinhalten die Tarife eine Chefarztbehandlung. Bei Klinikaufenthalten übernimmt die Krankenkasse die Kosten für ein Einzelzimmer. Auch beim Zahnersatz können sich die Versicherten oft auf eine komplette Übernahme der Rechnung verlassen.

Über Gothaer PKV

Die Gothaer Versicherungsbank entstand im Jahr 1820. Ihr Name geht auf den ersten Unternehmenssitz zurück. Dort vertrieb sie anfangs Feuerversicherungen. Mittlerweile befindet sich der Firmensitz der Gesellschaft auf Gegenseitigkeit in Köln. Privatkunden sowie Unternehmen finden ein umfassendes Angebot an Policen aus den Bereichen Leben, Unfall und Schaden vor.
Die Gothaer PKV besteht aus dem Basistarif MediVita und abschließbaren Zusatzleistungen. Letzte werden in den Paketen Basisschutz, Topschutz und Optimalschutz angeboten. Heilpraktikerleistungen, ein Einbettzimmer sowie eine nahezu vollständige Übernahme aller Zahnarztkosten kennzeichnen den Optimalschutz. Die Gothaer Krankenvollversicherung lässt sich mit einer Selbstbeteiligung abschließen. Versicherte erhalten bei Leistungsfreiheit je Jahr eine Beitragsrückerstattung.

Gothaer PKV - Private Krankenversicherung kündigen

Seit dem Jahr 2007 herrscht in Deutschland eine allgemeine Krankenversicherungspflicht. Eine vollständige Beendigung des Gesundheitsschutzes ist daher nicht möglich. Dennoch können Versicherte ihre Verträge beenden und zu einem anderen Anbieter wechseln. Ein Sonderkündigungsrecht haben Kunden immer dann, wenn eine Beitragserhöhung seitens des Versicherers erfolgt. Dann kann man Verträge innerhalb von zwei Monaten beenden. Darüber hinaus ist eine ordentliche Kündigung zum Ende des Versicherungsjahres möglich. Die Frist dafür beläuft sich auf drei Monate. Eine Erklärung muss schriftlich erfolgen. Das Einschreiben und Fax haben sich in der Praxis bewährt, da sie einen Beleg über den Eingang liefern. Nicht selten können gebildete Altersrückstellungen bei einem Wechsel von Privat zu Privat nicht mitgenommen werden.