R+V PKV (Private Krankenversicherung)

Private Krankenversicherung allgemein

PKV BildEine Krankenversicherung ist unverzichtbar. Sie erstattet die Kosten für die ärztliche Behandlung bei Krankheit, Unfällen und Geburten. Diese übersteigen bei schweren Krankheiten die persönliche Leistungsfähigkeit. In Deutschland gehören die meisten Menschen einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) an. Arbeitnehmer sind pflichtversichert, sofern ihr jährliches Einkommen die Pflichtversicherungsgrenze nicht überschreitet (2018: 59.400 Euro). Arbeitnehmern mit höherem Einkommen, Beamten, Selbstständigen, Freiberuflern und Studenten stehen private Krankenversicherungen (PKV) offen. Unterschreitet ein Angestellter die jährlich neu definierte Grenze, tritt für ihn Versicherungspflicht in der GKV ein.

Über R+V PKV

Die R+V Versicherung AG (Raiffeisen- und Volksbanken Versicherung) gehört zur FinanzGruppe des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V.. Sie ist einer der größten Versicherer Deutschlands und hat ihren Sitz in Wiesbaden. Für Privatkunden bietet sie ein umfassendes Spektrum an Sach- und Vermögensversicherungen. Dazu gehören Krankenvoll- sowie Zusatzversicherungen für Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen.

Als Krankenvollversicherer bietet die R+V ihren Kunden den pro-Tarif zur Basisabsicherung sowie die comfort- und premium-Tarife für einen komfortablen Versicherungsschutz. Weitere Leistungen lassen sich durch Zusatzpolicen einbinden. Die Tarife unterscheiden sich im Leistungsumfang und bei der Erstattung von Arzthonoraren, Therapien und Zahnersatz. Ein Selbstbehalt ist wählbar, um die Beitragshöhe zu senken. Reicht der Versicherte in einem Jahr keine Rechnungen ein, erhält er einen Teil seiner Beiträge zurück.

R+V PKV - Private Krankenversicherung kündigen

Eine private Krankenversicherung ist innerhalb der geltenden Kündigungsfristen ordentlich kündbar. In Deutschland gilt Versicherungspflicht. Wer kündigt hat den Nachweis eines anschließenden Versicherungsschutzes zu erbringen. Ein Sonderkündigungsrecht steht dem Kunden zu, wenn die PKV die Beiträge erhöht. Wenn ein Arbeitnehmer mit seinem Einkommen unter die Pflichtgrenze kommt, lässt sich der Vertrag ebenso außerordentlich kündigen. In diesem Fall ist der Wechsel in die GKV obligatorisch. Eine Anwartschaft hilft, den Rückweg in die Privatkasse zu sichern. Sie fixiert das Eintrittsalter und den Gesundheitszustand bei Vertragsbeginn auch für künftig zu berechnende Beiträge.

Der Wechsel zu einer anderen Privatkasse lohnt in vielen Fällen nicht. Diese berechnet die Beiträge auf Basis des aktuellen Beitrittsalters und verlangt eine erneute Gesundheitsprüfung. Kosten für Zahnersatz erstattet die Gesellschaft in den ersten Vertragsjahren nur eingeschränkt. Altersrückstellungen, die die privaten Krankenkassen zum Stabilisieren der Beiträge im Alter bilden, sind nur eingeschränkt übertragbar. Bei Verträgen, die vor 2009 abgeschlossen wurden, gehen die Rücklagen beim Wechsel des Versicherers verloren. Eine Alternative ist der Tarifwechsel bei der aktuellen Gesellschaft, auf den der Versicherte ein Anrecht hat. Wer die PKV verlässt, kann Altersrücklagen in eine private Zusatzpolice überführen.